Mein Quellen- und Literaturverzeichnis enthält nur die wichtigsten Dokumente bzw. Reisewerke/Zeitschriftenartikel aus der Feder - der Kolonialbeamten des Auswärtigen Amtes bzw. des Reichskolonialamtes (vor allem amtliche Jahresberichte), - der vielen zeitgenössischen Autoren (bis 1919), die als Trigonometer, Topographen oder Kartographen in den Kolonien bzw. in der Heimat tätig waren und über ihre praktischen Erfahrungen berichteten, - der Autoren in der Zeit vom Ende des Ersten bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, die noch unter dem Eindruck der selbst erlebten Kolonialzeit standen und die deutschen Leistungen - auch in der Vermessung, Aufnahme und Kartierung der Kolonien - im rechten Licht darstellen wollten, - der wenigen Autoren, die nach 1945 eine Gesamtdarstellung zur Geschichte der deutschen Kolonialzeit verfasst bzw. einzelne Fachbeiträge zur Kolonialkartographie publiziert haben.
Besonders wichtig waren für mich die "Denkschriften" von Alexander v. Danckelman, der am 3. Dezember 1897 eine umfassende Lagedarstellung der Kolonialkartographie(nach den ersten beiden Jahrzehnten) vorgelegt hat, und von General v. Bertrab, der am 20. Januar 1912 die Übertragung der kolonialen Landesvermessung auf die Kgl. Preußische Landesaufnahme gefordert hat. Wer die Rolle des Militärs, das in der Heimat für Landesvermessung, Landesaufnahme und Landeskartenwerk zuständig war (Ausnahme: Württemberg), richtig einschätzen will, muss darüber hinaus die Sitzungsprotokolle des "Zentral-Direktoriums der Vermessungen im Preußischen Staate", insbesondere die diesen Protokollen beigefügten Jahresberichte des Reichs-marineamts und der Preußischen Landesaufnahme über die Vermessungen in den außerheimischen Gewässern bzw. in Deutsch-Südwestafrika, gelesen haben.
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